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von Warburg nach Paderborn Ortsschild (KI-generiert)

Paderborn – wir kommen! Unser neues Zuhause an der Detmolder Straße

Eineinhalb Jahre Suche. Eine Absage. Unzählige Ladenlokale, die schon auf dem Papier nicht infrage kamen. Und irgendwann diese eine Nachricht meiner Tante mit einem neuen Inserat.

Im letzten Kapitel habe ich erzählt, warum ich mich dazu entschieden habe, Warburg zu verlassen und nach einem neuen Zuhause für die DBT Factory zu suchen.

Eine Sache habe ich dabei allerdings noch nicht verraten:

Wo geht es eigentlich hin?

Heute darf ich es endlich sagen.

Paderborn – Detmolder Straße 28.

Und damit ist tatsächlich genau die Straße unser neues Zuhause geworden, an der ich von Anfang an einen Standort haben wollte.

Genau hier wollte ich hin

Die Detmolder Straße hatte ich schon lange im Blick.

Zentral gelegen. Extrem stark befahren. Gut erreichbar. Kostenlose Parkplätze direkt vor Ort.

Und vor allem befindet sich rund um unseren neuen Standort bereits unglaublich viel Gastronomie und Einzelhandel.

McDonald’s. Burger King. dean&david. Subway. Burger. Pizza. Döner. Autohäuser. Schuh-Center, Fahrradgeschäft, Solarium und vieles mehr.

Eigentlich bekommt man hier fast alles.

Nur Donuts und Bubble Tea fehlten noch.

Und genau diese Lücke wollte ich unbedingt schließen.

Das Problem war nur:

Ein Ladenlokal musste nicht nur an dieser Straße liegen.

Es musste gleichzeitig groß genug für unsere weitere Entwicklung sein, Parkmöglichkeiten bieten und trotzdem einen Mietpreis haben, mit dem sich wirtschaftlich vernünftig arbeiten lässt.

Diese Kombination zu finden, war alles andere als einfach.

Ich wusste das ziemlich gut.

Denn beinahe hätte es an der Detmolder Straße schon einmal geklappt.

Beim ersten Mal hat es nicht funktioniert

Während meiner Suche hatte ich bereits die Chance auf ein anderes Ladenlokal an der Detmolder Straße.

Die Gespräche waren weit fortgeschritten und ich konnte mir sehr gut vorstellen, dort den nächsten Schritt zu gehen.

Am Ende kam trotzdem die Absage.

Meine wirtschaftlichen Zahlen aus Warburg überzeugten den damaligen Vermieter nicht ausreichend.

Er glaubte nicht an das, was ich aus der DBT Factory machen wollte.

Natürlich war das damals enttäuschend.

Aber rückblickend war es vielleicht sogar gut so.

Denn heute weiß ich:

Der damalige Laden wäre zwar größer als Warburg gewesen – aber wahrscheinlich irgendwann wieder zu klein geworden.

Also suchte ich weiter.

Nicht ein paar Wochen.

Nicht ein paar Monate.

Eineinhalb Jahre.

Und dann tauchte plötzlich ein Ladenlokal auf, bei dem erstaunlich viele meiner Anforderungen zusammenpassten.

Aus 38 werden fast 100 Quadratmeter

Knapp 100 Quadratmeter stehen uns am neuen Standort zur Verfügung.

Zum Vergleich:

In Warburg mussten wir mit gerade einmal rund 38 Quadratmetern auskommen – inklusive WC.

Plötzlich hatte ich also mehr als doppelt so viel Fläche vor mir.

Und damit endlich den Platz für das, was aus der DBT Factory in den vergangenen Jahren geworden ist – und noch werden soll.

Mehr Platz für unsere Donuts.

Mehr Platz für frisch zubereitete Getränke.

Mehr Platz für Produktion, Lagerung und Versand.

Und vor allem:

Mehr Platz für neue Ideen.

Premium Donuts und frisch zubereitete Getränke zu fairen Preisen – genau das möchte ich in Paderborn anbieten.

Der Standort dafür war gefunden.

Es gab nur ein kleines Problem.

Schön war anders.

Als ich die Schlüssel bekam, sah der Laden noch ziemlich weit von dem entfernt aus, was ich heute darin sehe.

Das Gebäude ist älter – und an einigen Stellen konnte man das auch deutlich erkennen.

Alte Fenster.

Eine Eingangstür, die dringend Aufmerksamkeit brauchte.

Böden und Wände, an denen die vergangenen Jahre ihre Spuren hinterlassen hatten.

Und nicht einmal ein vernünftiges Personal-WC war vorhanden.

Hier musste einiges passieren.

Und zwar auf eigene Kosten.

Natürlich hätte ich sagen können:

Das ist mir zu viel.

Ich suche weiter.

Aber nach eineinhalb Jahren wusste ich auch, wie selten ein Ladenlokal mit genau dieser Kombination frei wird:

Detmolder Straße. Fast 100 Quadratmeter. Kostenlose Parkplätze. Passende Aufteilung. Faire Miete.

Vielleicht hätte ich ein Jahr später mehr Geld zur Verfügung gehabt.

Vielleicht wäre der Zeitpunkt irgendwann angenehmer gewesen.

Aber vielleicht hätte ich eine solche Gelegenheit auch in zehn oder zwanzig Jahren nicht noch einmal bekommen.

Und manchmal kann man nicht darauf warten, dass alle Bedingungen perfekt sind.

Manchmal muss man einfach mutig sein.

Einer meiner persönlichen Leitsätze beschreibt diese Entscheidung deshalb wahrscheinlich ziemlich gut:

Das Schicksal begünstigt die Mutigen.

Also unterschrieb ich.

Und damit begann die eigentliche Arbeit erst.

Was hier entstehen soll

Ich möchte nicht einfach unseren Laden aus Warburg nehmen und ihn auf einer größeren Fläche wieder aufbauen.

Paderborn soll der nächste Entwicklungsschritt der DBT Factory werden.

Zum ersten Mal haben wir genug Platz, um unseren Kundinnen und Kunden auch Sitzmöglichkeiten anzubieten.

Dabei soll kein klassisches großes Café entstehen.

Ich stelle mir vielmehr eine kleine, entspannte Lobby vor.

Vielleicht habt ihr gerade eine längere Mittagspause und möchtet euren Bubble Tea nicht im Auto trinken.

Vielleicht wartet ihr noch auf eure Bestellung.

Vielleicht möchtet ihr euch mit Freunden treffen.

Oder ihr klappt einfach euren Laptop auf, trinkt einen Kaffee und erledigt nebenbei ein bisschen Arbeit.

Ein kleiner Ort zum Warten, Arbeiten, Treffen und Genießen.

Doch der für unsere Zukunft vielleicht wichtigste Teil befindet sich hinter den Kulissen.

Von Paderborn für ganz Deutschland

Die zusätzliche Fläche gibt uns endlich die Möglichkeit, unsere Produktion ganz anders aufzubauen.

Mehr Platz für die Herstellung.

Mehr Lagerfläche.

Bessere Arbeitsabläufe.

Mehr Platz für Vorbereitung, Verpackung und Versand.

Denn unser Ziel endet nicht an der Stadtgrenze von Paderborn.

Wir möchten langfristig Menschen in ganz Deutschland die Möglichkeit geben, unsere Donuts zu bestellen.

Dafür müssen nicht nur unsere Bestellzahlen wachsen.

Unsere Strukturen müssen mitwachsen.

Genau dafür brauchen wir diese größere Produktionsstätte.

Und gerade dieser Gedanke macht diesen neuen Abschnitt für mich so spannend.

Denn ich weiß selbst noch nicht, wohin diese Reise irgendwann führt.

Versenden wir eines Tages vielleicht sogar international?

Welche neuen Produkte werden noch entstehen?

Wie wird sich Motto Donuts entwickeln?

Und was wird aus der DBT Factory in fünf oder zehn Jahren?

Ich weiß es nicht.

Und genau das finde ich daran so spannend.

Es gibt noch unglaublich viele Ideen, Möglichkeiten und Entwicklungsschritte.

Unsere Produkte werden sich weiterentwickeln.

Unsere Systeme werden sich weiterentwickeln.

Unsere Marke wird sich weiterentwickeln.

Und wahrscheinlich werde auch ich noch ziemlich viel lernen müssen.

Wir bleiben nicht stehen.

Und plötzlich waren die Nächte wieder kurz

Während des Umbaus musste ich immer wieder an die Anfänge unseres Online-Shops denken.

Damals arbeitete ich tagsüber im Laden in Warburg.

Und wenn der Arbeitstag vorbei war, setzte ich mich an den Laptop.

Bis zwei oder drei Uhr nachts.

Ich baute unseren Online-Shop auf, lernte, probierte aus und bereitete alles für den nächsten Tag vor.

Ein paar Jahre später war die Situation komplett anders.

Und irgendwie trotzdem wieder genau gleich.

Mein Tag begann mit der Fahrt nach Warburg.

Rund 60 Kilometer.

Dort arbeitete ich den ganzen Tag im Laden, kümmerte mich um das Tagesgeschäft und bearbeitete unsere Bestellungen.

Danach:

60 Kilometer zurück.

Kurz nach Hause.

Etwas essen.

Und dann ging es nicht aufs Sofa.

Es ging in den neuen Laden.

Dort begann praktisch meine zweite Schicht.

Streichen. Bauen. Möbel aufbauen. Trockenbau. Reparieren. Planen.

Und vor allem:

lernen.

Denn einen großen Teil des Umbaus musste ich selbst erledigen.

Nicht, weil ich plötzlich beschlossen hatte, nebenbei noch Handwerker zu werden.

Sondern weil ich es mir schlicht nicht leisten konnte, für jede einzelne Arbeit externe Firmen zu beauftragen.

Also machte ich vieles selbst.

Was ich nicht konnte, versuchte ich zu lernen.

Und wer mich kennt, weiß wahrscheinlich:

Wenn ich etwas nicht kann, will ich erst recht wissen, wie es funktioniert.

Eine Grenze gab es dann allerdings doch.

Das neue Personal-WC.

Sanitär ist nun wirklich nicht mein Fachgebiet und irgendwo musste selbst ich akzeptieren, dass eine komplett neue Toilette vielleicht besser von jemandem eingebaut wird, der tatsächlich weiß, was er da tut.

Auch wenn es mich zugegebenermaßen gereizt hätte, das ebenfalls noch zu lernen.

Aber selbst wenn ich spätabends den neuen Laden abschloss, war der Arbeitstag noch nicht vorbei.

Danach wartete wieder der Laptop.

E-Mails beantworten.

Einkäufe planen.

Material bestellen.

Marketing vorbereiten.

Bestellungen bearbeiten.

Den nächsten Tag organisieren.

Diesen Blog schreiben…

Und irgendwann zeigte die Uhr wieder eine Zeit an, bei der ich mir dachte:

Das kommt mir irgendwie bekannt vor.

Nur dass es dieses Mal nicht mehr darum ging, einen Online-Shop aufzubauen.

Dieses Mal baute ich das nächste Kapitel der DBT Factory.

Alles alleine. Noch.

Natürlich gab es während dieser Zeit Momente, in denen ich mir Unterstützung gewünscht hätte.

Aber ein größeres Team muss man sich auch leisten können.

Und dafür war es noch zu früh.

Also machte ich vieles weiterhin selbst.

Aber genau darin steckt auch eines meiner größten Ziele für Paderborn.

Ich möchte nicht dauerhaft alles alleine machen.

Im Gegenteil.

Ich möchte wieder Arbeitsplätze schaffen.

Und dabei geht es mir nicht einfach nur darum, irgendwann Mitarbeiter einzustellen, weil mehr Hände gebraucht werden.

Ich möchte ein Team aufbauen, das gerne zusammenarbeitet.

Einen Arbeitsplatz schaffen, an dem man sich gegenseitig unterstützt.

An dem neue Ideen willkommen sind.

An dem Arbeit natürlich Arbeit bleibt – aber trotzdem Spaß machen darf.

Ein Team, das sich darauf freut, gemeinsam etwas aufzubauen.

Vielleicht ist dieser Wunsch momentan noch größer als das, was wirtschaftlich bereits möglich ist.

Aber genau dafür mache ich das alles.

Und vielleicht schaue ich irgendwann auf diese langen Tage und kurzen Nächte zurück und weiß:

Dafür hat es sich gelohnt.

Doch bevor es so weit ist, musste der neue Laden natürlich erst einmal öffnen.

Und genau dabei wartete der nächste Rückschlag.

Ich arbeitete nachts. Mein Antrag leider nicht.

Während ich versuchte, jede freie Stunde zu nutzen, um den neuen Laden fertigzustellen, gab es ausgerechnet an einer entscheidenden Stelle ein Problem, auf das ich selbst kaum Einfluss hatte.

Die Nutzungsänderung.

Wer aus einem normalen Ladenlokal eine Gastronomie machen möchte, kann nicht einfach einziehen und loslegen.

Dafür muss die Nutzung offiziell geändert und vom Bauamt genehmigt werden.

Das wusste ich natürlich.

Deshalb hatte ich versucht, auch diesen Schritt frühzeitig vorzubereiten.

Ein Architekt wurde beauftragt.

Die notwendigen Unterlagen wurden besprochen.

Ich erteilte die Freigabe.

Ich bezahlte.

Und dann passierte erst einmal:

nichts.

Mehr als einen Monat lagen die Unterlagen beim Architekten, ohne eingereicht zu werden.

Als sie schließlich auf den Weg gebracht wurden, landeten sie zunächst auch noch bei der falschen Stelle.

Wieder vergingen Wochen.

Während im Laden immer mehr fertig wurde, rückte mein ursprünglich geplanter Eröffnungstermin immer weiter nach hinten.

Eigentlich wollte ich bereits im Juli beziehungsweise August eröffnen.

Daraus wurde nichts.

Und plötzlich blieb mir ausgerechnet das übrig, was mir wahrscheinlich am schwersten fällt:

Warten.

Das Positive:

Auch das Veterinäramt war inzwischen bereits vor Ort.

Die erste Begehung unseres neuen Standorts haben wir erfolgreich hinter uns gebracht.

Der Laden nimmt immer mehr die Form an, die ich seit Monaten im Kopf habe.

Wir sind fast bereit.

Jetzt fehlt vor allem noch das entscheidende grüne Licht vom Bauamt.

Und sobald wir dieses bekommen, können wir endlich die Frage beantworten, die mir momentan wahrscheinlich am häufigsten gestellt wird:

Wann eröffnet ihr endlich in Paderborn?

Glaubt mir:

Ich möchte diese Frage mindestens genauso gerne beantworten wie ihr.

Nach eineinhalb Jahren Suche, unzähligen Arbeitsstunden und ziemlich vielen kurzen Nächten fehlt uns nur noch dieser entscheidende Schritt.

Und sobald es so weit ist, erfahrt ihr es natürlich hier.

Dann kann das nächste Kapitel der DBT Factory endlich beginnen.

Detmolder Straße 28.

Wir sehen uns in Paderborn.

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